Über uns

Gemeinsam für Wilhelmsfeld. Der Vorstand und die Vorsitzende Dina Lindner in Bildern und weiter unten finden Sie Informationen über die Freien Wähler Wilhelmsfeld e.V.

Über die Freien Wähler

Die Freien Wähler in Wilhelmsfeld sind eine parteipolitisch unabhängige Wählergemeinschaft, die auf Kreis- und Landesebene1 im Kreis- und Landesverband der Freien Wähler organisiert sind. Wir machen eine ortsnahe Politik für Wilhelmsfeld, setzen uns für gute Lebensbedingungen in der kleinen Odenwaldgemeinde ein und vereinen in Wilhelmsfeld aktive Bürger*innen.

Die Freien Wähler Baden-Württemberg sind nicht zu verwechseln mit der Partei Freie Wähler. Den Kreisverband, der auch im Kreistag des Rhein-Neckar-Kreises vertreten ist, finden Sie auf facebook:www.facebook.com/fwv.kreisverband.rhein.neckar/

 

Zur Geschichte

Die Freien Wähler Wilhelmsfeld spielen in der Gemeindepolitik von Wilhelmsfeld schon lange eine nicht unerhebliche Rolle. Aus einer Statistik, die sich in dem von Harald Gomille verfassten Wilhelmsfelder Heimatbuch findet, geht hervor, dass bereits im Jahr 1919 zwei Vertreter der Freien Wählervereinigung mit zwei von insgesamt sechs Mitgliedern im Wilhelmsfelder Gemeinderat saßen. Da über jene Zeit nur wenig dokumentiert ist, sollte man den Beginn des Wirkens der Freier Wähler in der Gemeindepolitik von Wilhelmsfeld auf das Jahr 1951 legen, in welchem der Freie Wähler Georg Bauder mit einem Sitz als dritte Fraktion in den sechsköpfigen Nachkriegsgemeinderat einzog, der bis dahin nur zwei Fraktionen (SPD und DVP) kannte. Bereits bei der nächsten Gemeinderatswahl im Jahr 1953 konnten die Freien Wähler unter der Führung von Schorsch Bauder, wie man den charismatischen Gemeindepolitiker zu seinen Lebzeiten nannte, die zwei Drittel im kommunalpolitischen Gremium erreichen, das bis 1959 nur zwei Fraktionen (Freie Wähler und SPD) kannte.

Im Wahljahr 1959 stellten sich fünf Gruppierungen zur Wahl. Während es die CDU als zweite neben der SPD in der Bundespolitik vertretene Partei erst 1980 schaffte mit zwei Vertretern in den Gemeinderat einzuziehen, traten neben den Freien Wählern zwei weitere lokale Wählervereinigungen (Bürgergemeinschaft und Bürgerblock) auf den Plan. Man weiß heute, dass sich der sogenannte Bürgerblock von vorneherein als Koalitionspartner der Freien Wähler verstand. Im damals nur fünfköpfigen Gemeinderat zog diese Koalition mit drei Sitzen ein. Als 1975 die Zahl der Gemeinderäte im Einklang mit der wachsenden Bevölkerung in der Odenwaldgemeinde von fünf auf 12 Mitglieder erhöht wurde, konnten sich die Freien Wähler mit vier und der Bürgerblock mit drei Vertretern die absolute Mehrheit im Wilhelmsfelder Gemeinderat sichern. Sicher war die eindeutige Haltung dieser beiden Wählergemeinschaften zum Erhalt der Selbstständigkeit im Rahmen der Verwaltungsreform entscheidend für das fulminante Wahlergebnis.

Zwei ebenso engagierte und charismatische Gemeindevertreter müssen in diesem Zusammenhang hervorgehoben werden, nämlich Karl Hertel und Willi Schmidt. Zusammen mit Georg Bauder bildeten sie eine Art Triumvirat, das im Sinn aller Kommunalpolitiker, die sie unter dem Dach der Freien Wähler versammelt hatten, frei von jeder Parteipolitik dem Pulsschlag der Gemeinde auf der Spur waren und sich vehement dort einbrachten, wo es um die ureigensten Belange der Heimatgemeinde Wilhelmsfeld ging.

Georg Bauder verstarb im Jahr 1990 im Alter von 70 Jahren als Ehrenbürger von Wilhelmsfeld.

Im Jahr 1984 trat der Bürgerblock nicht mehr zur Wahl an.

Mit Manfred Holtzmann 1965-1985, Hans Zellner 1985-2014 und Christoph Oeldorf ab 2017 wurden in Wilhelmsfeld zum Bürgermeister gewählt, die den Freien Wählern sehr verbunden waren bzw. auch im Kreistag für die Freien Wähler saßen.

Aus der Kommunalwahl 2014 sind die Freien Wähler als stärkste Kraft hervorgegangen.


1  https://landesverband.freiewaehler.de/

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